Kontaktlinsen und Brillen beim Sport

Sportliche Personen stellt man sich im Trainingsanzug, vielleicht noch in Jeans und Hemd oder Shirt vor. Eigentlich gibt es viele Outfits in denen man sich eine sportliche Person vorstellt, nur eine Brille gehört meist nicht dazu. Das hat weniger mit der Sportlichkeit der Brillenträger als mit dem Umstand, dass es tatsächlich wenig Leistungssportler mit einer Brille zu geben scheint, zu tun. Dabei  sorgt Sport nicht etwa für ein besseres, gesundes Augenlicht, vielmehr ist eine Brille beim Training einfach unpraktisch, weshalb viele Brillenträger Kontaktlinsen beim Sport tragen.

Bereits im Fitnesscenter auf dem Crosstrainer oder Laufband lässt sich bei dem Auf und Ab der Bewegungen feststellen, dass die Brille ein Störfaktor ist. Passt sie nicht ganz genau auf die Nase des Trainierenden, scheint die ganze Welt durch die Gläser hindurch zu wackeln, wenn sich die Brille ein wenig bewegt. Schnell kann es einem dann schwindelig werden und die Konzentration auf den Sport gestört werden. Auch beim Joggen erweist sich eine Brille als störend da sie erneut mehr ablenkt als das sie unbemerkt auf der Nase sitzen bleiben würde, von den Gefahren die eine Brille bei einem Sturz vom Pferd mit sich bringen könnte will man gar nicht erst anfangen zu berichten. Ganz verzwickt wird die glasige Angelegenheit beim Tanzen.

Ob das nun Standard und Latein Tänze, Ballett, Zumba, Eiskunstlauf oder Hip Hop ist, bei der ersten, mit viel Glück erst zweiten schwungvollen Drehung ist die Brille gefährdet und fliegt in hohem, fröhlichen Bogen davon. Dabei muss die Brille noch nicht einmal jedes Mal beim Trainieren auf den Boden fallen, eine einmalige Erfahrung reicht vollkommen aus, um den Sportler zu irritieren und seine Bedenken jedes Mal von neuem anzustacheln. Zwar gibt es bei Kontaktlinsen ebenfalls Theorien, denen zufolge man diese verlieren könnte, doch beziehen sich diese meist eher auf den Schwimmsport als auf andere Sportarten. Kontaktlinsenträger haben den Vorteil, dass das Tragen dieser mit einem gewissen Komfort verbunden ist. So bemerkt man die Linse im Auge in der Regel nicht mehr nachdem man sie eingelegt hat und kann sich dann vollkommen frei und ohne die Angst irgendwo hängen zu bleiben oder die Linse zu verlieren bewegen. Anders als eine Brille verändern Kontaktlinsen auch nicht die Wahrnehmung von Abständen, da diese dicht am Auge anliegen und eine Lupen gleiche Verkleinerung oder Vergrößerung der wahrgenommenen Gegenstände ausbleibt.

So gesehen können Kontaktlinsen eine Art Freiheitsgefühl schenken und das Training im großen als auch kleinen Maße erleichtern. Auf dem Crosstrainer schwankt die Welt mit Kontaktlinsen nicht mehr so heftig und beim Tanzen kann man sich einzig auf den Spotpunkt konzentrieren und muss nicht etwa bei jeder Drehung des Kopfes die Brille zurück an ihren Platz schieben. Welche Linsen dabei für wen die passenden sind, ob man nun weiche oder doch eher harte braucht, Monats, Tages oder Jahreslinsen besser für einen geeignet sind und man diese dauerhaft im Auge behält oder regelmäßig zum Reinigen hinaus nimmt kann einem dabei der Optiker seines Vertrauens verraten und einen, bringt man ein wenig Zeit mit zum Kontaktlinsenkauf, nach bestem Gewissen beraten.