Sport und Entspannung

Bei einem Tier, wie einer Katze oder einem Hund, erkennt man das es gesund ist oftmals an glänzendem Fell, klaren Augen und einer feuchten Nase sowie einem seinem Alter entsprechenden Bewegungsdrang. Bei einem Menschen gestaltet sich das Ganze schon etwas schwieriger. Denn auch wenn es den Anschein macht wir wären vollkommen gesund kann es doch sein das uns eine Kopfgrippe quält, sich Gedanken nicht ordnen lassen und ein dauerhaftes Unwohlsein auftaucht das sich nicht erklären oder mit einem schlechtem Tag abtun lässt.

Die Gründe und Ursachen dieses Unwohlseins können weit gefächert sein und von einem Mineralien oder Vitamin und Nährstoffmangel bis zu Krankheiten und Infektionen oder ganz einfach Flüssigkeitsmangel und zu wenig Bewegung reichen. Dabei immer zu erkennen woran es gerade eigentlich liegt ist alles nur nicht einfach. Im Allgemeinen lassen sich die meisten dieser Ursachen dadurch vermeiden das man bewusster lebt, sich seines Körpers und dessen Bedürfnisse bewusst ist und ihm dementsprechend entgegen kommt. Was im Grunde genommen bedeutet das man darauf achtet sich gesund und ausgewogen zu ernähren, viel zu Trinken besonders wenn man dazu neigt es eigentlich zu vergessen, auch bei einem Bürojob darauf zu achten, dass man genügend frische Luft und Tageslicht bekommt und sich ausreichend zu bewegen.

Vor allem letzteres verweigern wir uns dabei oftmals selbst da wir zum einen zwar wissen das Bewegung nötig ist, zum anderen aber der innere Schweinehund die damit verbundene Anstrengung erkennt und dazu drängt auf der Couch liegen zu bleiben und die Beine hoch zu legen anstatt Sport zu treiben. So gesehen stehen wir unserem eigenen Wohl manchmal im Wege. Wer kennt nicht die Unlust mit der man sich manchmal auf den Sport vorbereitet? Dabei weicht diese meist erst ,wenn man mit der Bewegung bereits in vollem Gange ist und der Körper aufgewärmt ist. Mit einem guten, ausgelasteten Gefühl kann man dann vom Sport kommen wenn man sich ausgepowert hat.

Es schadet also nicht die angestaute Energie der Woche auf dem Crosstrainer loszuwerden, ganz im Gegenteil. Unser Körper hat die Kapazitäten Leistung zu bringen und viel Energie freizusetzen, deshalb dürfen wir diese auch freilassen und müssen uns nicht ständig selbst bemuttern und meinen etwas sei zu anstrengend . Ebenso lohnt es sich auch beim Essen ein wenig mehr Energie aufzubringen und nicht jeden Tag Mikrowellen fertiges Essen aufzutischen. Wer ein Kind hat wird auch darauf achten hier und da frische Mahlzeiten zuzubereiten und selbst zu kochen. Weshalb kann man, wenn man es für ein Kind kann, nicht auch mal für seinen eigenen Körper etwas Gutes tun? Beim Kochen kommt der Appetit, nicht umsonst nascht man dabei gerne, steckt sich hier ein Tomatenstück und dort eine Nudel in den Mund.

Wirklich gesund zu sein bedeutet nicht nur medizinisch gesehen in Ordnung zu sein, es heißt auch einen fitten Eindruck zu machen und sich in seinem Körper wohl zu fühlen, was unter anderem dadurch ermöglicht wird, dass man den Körper fordert, ihn immer wieder aus seinem gemütlichen Versteck herauskitzelt und die eigenen Möglichkeiten, sowohl körperlicher als auch geistiger Natur, vollends ausschöpft.